Wasserpflanzengarten

Ohne Wasser gäbe es kein Leben. Pflanzen wie auch Tiere sind im Verlaufe der Evolution aus dem Wasser an Land "gestiegen". So entwickelten sich vor 500 Millionen Jahren aus algenähnlichen Vorfahren die ersten Landpflanzen. Typisch und durchaus vorteilhaft für Landpflanzen ist das Vorkommen von Stängeln zum Tragen der grünen Blätter und von Wurzeln zur Verankerung und Nährstoffaufnahme. Vergleichbar mit den Walen innerhalb der Säugetiere gab es nun auch bei den Landpflanzen verschiedene Formen, die den Weg zurück ins Wasser fanden.

Wasserähre (

So darf wohl angenommen werden, dass alle höheren Wasserpflanzen - schwimmende und untergetauchte Blütenpflanzen - sich von Landformen herleiten lassen.

Zwei Bänder mit verschiedenen Wasserbecken und ein Teich erwarten den neugierigen Besucher. Mit vielen ausgefallenen Formen überrascht uns der Wasserpflanzengarten. Wurzellose Wasserlinsen schwimmen neben grossblättrigen Seekannen. Die Krebsschere wächst grösstenteils untergetaucht, während der fleischfressende Wasserschlauch auf Beute aus ist.

Weisse Seerose (