Blüten und ihre Bestäuber

Diese Ausstellung fand 2008 statt, die Texte wurden nach der Ausstellung nicht mehr aktualisiert.

Die Ausstellung zeigt verborgene Zusammenhänge zwischen Blüten und ihren Bestäubern.

Seit zwei Monaten sind im Botanischen Garten Ausstellungsobjekte zu sehen, die das wunderbare Zusammenspiel von Blütenpflanzen als ortsgebundenen Wesen und Tieren als Liebesboten offenbaren. Da gibt es für das Auge viel zu sehen und für die Nase gelegentlich auch etwas zu schnuppern. Im Freien finden sich zu vier Themen Ausstellungsvitrinen: (1) Bestäubung von Orchideen (am unteren Ende des Mittelmeergartens), (2) Leben der Wildbienen (beim Wildbienenhotel auf der Terrasse), (3) Fledermausblumen (beim Victoriateich vor den Schauhäusern). Die vierte Vitrine zeigt die Anpassungen von Blüten an verschiedene Bestäubergruppen und steht bei den Blumenbeeten, die schon aus Distanz mit Modellen von Kolibri, Biene, Schmetterling und Fliege Besucher anlocken. Für die saisongerechte Bepflanzung dieser Beete sorgen Elisabeth Schneeberger und ihre Gärtnerkollegen. René Gerber betreut die Bienen und stellt sie gerne auch interessierten Schulklassen vor. In der Eingangshalle („Foyer“) der Schauhäuser finden sich stuhlförmige Dufttische, welche an Gerüchen, die dem Menschen vertraut sind, zeigen, wie wir assoziierend lernen. Ähnlich machen es die Insekten beim Blütenbesuch. Sie verwenden ihre Lernfähigkeit, um Belohnungen in den Blüten zu finden. Honigbienen lernen beispielsweise den Duft und die Farbe einer Blüte, die gerade besonders nektarreich ist, und besuchen in der Folge hauptsächlich solche Blüten, bis diese Nahrungsquelle erschöpft ist. - Ergänzende Informationstafeln zu den Bestäubern werden bei jeweils aktuellen Pflanzen mit dekorativen Blüten aufgestellt.