Nutz-, Gift- und Heilpflanzen

Portraitierte Nutz-, Gift- oder Heilpflanzen

Elaeis guineensis - Ölpalme
Pandanus utilis - Madagaskar-Schraubenbaum
Salvia divinorum - Aztekensalbei
Simmondsia chinensis - Jojobastrauch
Strophanthus scandens / S. dichotomus - Giftliane
Psychotria ipecacuanha - Brechwurzel
Erythroxylum coca - Cocastrauch
Theobroma cacao - Kakaobaum
Musa textilis - Faserbanane
Typhonodorum lindleyanum - Aronstab-Scheinbaum

Einführung

Wer beim Begriff „Nutzpflanzen“ lediglich an Äcker und Getreide denkt, der hat weit gefehlt. Unter den 250'000 Blütenpflanzen finden sich 20'000 Nutzpflanzen. Vertreter der Nutzpflanzen kommen sowohl bei höheren als auch bei niederen Pflanzen vor. Obschon die meisten den höheren Pflanzen angehören, können beispielsweise auch Algen, Flechten und Pilze gesammelt und in Kultur genutzt werden. So ist es dann aber auch nicht überraschend, dass unterschiedlichste Teile der Pflanzen genutzt werden. Nicht nur Wurzel, Spross und Blätter sind zentral, sondern auch Samen, Früchte und Säfte finden regen Gebrauch.

Vom Mensch genutzt werden Pflanzen schon seit mehr als 12'000 Jahren. Nutzpflanzen sind in allen Kulturen und Gesellschaftsschichten bekannt und werden von indigenen Völkern genauso wie von der westlichen Welt benötigt. Oftmals ist die spezifische Nutzung einer bestimmten Pflanze nur einem dort lebenden Volk bekannt.

Die Nützlichkeit dieser Pflanzen zeigt sich in sehr unterschiedlichen Formen: Einerseits finden Pflanzen Bedeutung im medizinischen Bereich, der Kosmetikbranche, aber auch als Gewürze und Nahrung dank den wichtigen Inhaltsstoffen. Ebenso sind sie wichtig für den Gebrauch als Genussmittel, Färbemittel, sowie für technische Nutzung. Der Mensch vermag aber noch weiteren Profit aus solchen Pflanzen zu ziehen, indem er beispielsweise begann, die Toxizität von Arten zu nutzen und diese als Mittel für die Jagd einsetzt.

Der Botanische Garten Zürich beherbergt ein reiches Sortiment sowohl an Heilkräutern, Nahrungspflanzen als auch an Gewürzpflanzen und vielen mehr.

Andrina Aepli und Zoe Bout