Alpinum

Alpinum und Neuseeland

Beste Besuchszeit: März bis Oktober


Alpinum
Die Pflanzen stammen aus den Schweizer Alpen und anderen europäischen Gebirgen wie den Karpaten und dem Kaukasus.
Wir zeigen Ihnen Lebensräume wie die Zwergstrauchheide, ein kleines Hochmoor, eine typische Hochstaudenflur der subalpinen Zone oder eine heimische Spierstaudenflur am Bach entlang.
In weiteren Sektoren gibt es auch Bergpflanzen aus Asien, Amerika und Neuseeland zu entdecken. Unter den Vertretern Nordamerikas und Asiens findet sich manche aus Europa bekannte Gattung, wie Föhre (Pinus), Rhododendron (Rhododendron) oder Frauenschuh (Cypripedium). Daran erkennt man, dass die Gebirgs- und Waldfloren der Nordhalbkugel einen gemeinsamen Ursprung haben. Asien und Amerika waren noch durch eine Landbrücke verbunden, als vor 50 bis 100 Millionen Jahren wichtige Gruppen der Blütenpflanzen entstanden.
Beachten Sie: Bei Nässe sind die Felswege rutschig.


Neuseeland
Am Rand des Eibenwaldweges, unterhalb des Alpinums, befindet sich dieser Bereich. Die Flora Neuseelands ist einzigartig: Getrennt von anderen Kontinenten konnte Neuseeland die letzten 200 Millionen Jahre eigene floristische und faunistische Wege gehen. Einzigartig ist der hohe Anteil an endemischen Pflanzen (85 %) und mit Ausnahme von 3 Fledermausarten das Fehlen von Säugetieren.
Die zumeist immergrünen Bäume Neuseelands bestehen einerseits aus Nadelbäumen mit Arten der Steineibengewächse (Podocarpaceae) und der Kauri-Bäume (Araucariaceae), andererseits aus Laubbäumen, die durch Scheinbuchen (Nothofagus) geprägt werden - diese Arten finden sie hier.
Da Farne mit ihren kleinen Sporen Inseln gut besiedeln können, findet man im Unterholz der neuseeländischen Wälder eine grosse Diversität an Farnen. Am auffälligsten sind die baumförmigen Taschenfarne (Dicksonia) und der bis 10 m hoch werdende Silberfarn (Alsophila dealbata), die neuseeländische Nationalpflanze.

Nadine Kofmehl

Nadine Kofmehl, Gärtnerin:
„Meine liebste Jahreszeit im Alpinum ist der Juni, da ist alles noch frisch grün, es wächst und blüht und die Insekten zischen um meinen Kopf.“

Christine Odermatt

Christine Odermatt, Gärtnerin:
„Ich liebe die unauffälligen aber wunderbaren kleinen Pflanzen im alpinen Garten!“