Wasserpflanzen

Teich und Wassergarten

Beste Besuchszeit: März bis November

Teich
Am tiefstgelegenen Punkt auf der Wiese befindet sich der künstlich angelegte Teich, der durch seine naturnahen Uferbereiche, die in verschiedene Pflanzengesellschaften eingeteilt wurden, überzeugt.
Bei der Planung musste der Untergrund für die Pflanzengemeinschaften dementsprechend gestaltet werden, denn ein Kalkseggenried wird z.B. nicht auf saurem Boden gedeihen. Sehr viele einheimische und seltene Arten wurden gepflanzt, wie zum Beispiel das Bodensee-Vergissmeinnicht (Myosotis rehsteineri) oder der Kleefarn (Marsilea quadrifolia).
Der Teich ist als „Schützenswertes Gewässer des Kantons Zürich“ aufgenommen worden. Grund sind u.a. die vielen Tiere, die hier vorkommen: Ringelnattern, diverse Frosch- und Molcharten oder Libellen, ab und zu ein Graureiher und selten auch ein Eisvogel können beobachtet werden.

Wassergarten
Hier befinden sich viele besondere Wasserpflanzen: sehr kleine, aber auch seltene Arten sind gepflanzt wie die Kleine Teichrose (Nuphar pumila). In den Becken kann man die Pflanzen aus nächster Nähe bewundern. Die Wasserpflanzensammlung geht auf Prof. Dr. Christopher Cook zurück, der von 1968 bis 2000 Direktor des Botanischen Gartens war.
Die Gitter auf den Becken verhindern, dass Enten unser wertvolles Grün als Futter verwenden!

Barbara Bachmann

Barbara Bachmann (Gärtnerin):
„Grosse Freude habe ich an den vom Aussterben bedrohten Bodensee-Vergissmeinnicht - ich hüte sie wie meinen Augapfel!“