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Anthroposophie und Schulmedizin

Körper, Seele, Geist – ein biomedizinisches Verständnis erweitert um geisteswissenschaftliche Aspekte – so könnte man das Menschenbild der Anthroposophischen Medizin umschreiben.

Zwei Begriffe treten dabei immer wieder zentral in der Vordergrund:

1) Dreigliederung

Die Dreigliederung, die Bezug nimmt auf Geist – Seele – Körper und ihre Ausdrucksformen in Denken – Fühlen – Wollen bzw. im sogenannten Nerven-Sinnes-Pol, im Rhythmischen System und im Stoffwechsel-Gliedmassenssystem. Gemäss dem Verständnis der anthroposophischen Medizin ist eine gute Balance zwischen Denken, Fühlen und Wollen die Grundlage für eine gesunde Entwicklung.

2) Viergliedrigkeit

Die Viergliedrigkeit, beschreibt das Verhältnis des Menschen zur Natur, die ihn umgibt. Die Ebene des physisch-materiellen Leibes verbindet uns mit dem Mineralreich. Die Lebens-Organisation verbindet uns mit dem Pflanzenreich. Die Seelen-Organisation haben wir gemeinsam mit den Tieren. Die Ich-Organisation ist spezifisch menschlich und zeigt sich u.a. in der Einzigartigkeit und Individualität jedes einzelnen Menschen. Das Zusammenspiel dieser 4 Ebenen und die individuelle Konstitution bilden die Grundlage für den individuellen Therapie-Ablauf.

Quelle:
https://www.thieme.de/de/heilpraxis/anthroposophische-%20medizin-104546.htm
https://waldorfinspiration.com/de/drei-und-viergliederung-des-menschen