Welche Traditionen sollen lebendig bleiben?
Eine Liste mit 228 Lebendigen Traditionen der Schweiz
«Lebendige Traditionen sind unser immaterielles Kulturerbe. Der Begriff immaterielles Kulturerbe bezeichnet eine Reihe von Traditionen und Praktiken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und uns ein Gefühl von Identität und Kontinuität vermitteln. Beispiele hierfür sind Märchen und Legenden, Musik und Tanz, Bräuche und Feste oder traditionelle Fertigkeiten. Immaterielles Kulturerbe ist vielfältig und facettenreich und verändert sich im Gegensatz zum materiellen Kulturerbe ständig. Das Bundesamt für Kultur hat die Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz 2012 in Zusammenarbeit mit den Kantonen erstellt und 2023 zum zweiten Mal aktualisiert.»
Quelle: https://www.lebendige-traditionen.ch/tradition/de/home.html
Für die aktuelle Ausstellung waren drei der gelistete Lebendigen Traditionen speziell wichtig:
- Kräuterwissen in Zentralschweizer Frauenklöstern (Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug)
- Naturheilkunde in Appenzell Ausserrhoden
- Cueillette sauvage (Wildsammeln und Anbau von Wildpflanzen im Wallis)
Die vollständige Liste der 228 Lebendigen Traditionen ist zu finden unter:
https://www.lebendige-traditionen.ch/tradition/de/home/liste/liste.html
Die Liste wird laufend überprüft und ergänzt aufgrund von Vorschlägen durch die Bevölkerung.